Über mich

Lernen verstehen heißt, das Kind verstehen

Bei Kopfgefühl begleite ich Kinder und Jugendliche, für die Lernen schwierig, anstrengend oder zunehmend belastend geworden ist.

Dabei interessiert mich nicht nur, was einem Kind schwerfällt. Ich möchte verstehen, warum es an einer bestimmten Stelle nicht weiterkommt, welche Erfahrungen es bereits gemacht hat und was es braucht, damit Lernen wieder möglich werden kann.

Denn hinter Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben, Rechnen oder bei der Konzentration steht immer ein Kind mit einer eigenen Geschichte, eigenen Stärken und einem ganz individuellen Erleben.

Nadine Westermann

Mein beruflicher Weg begann im medizinischen Bereich. Als ausgebildete Medizinische Fachangestellte habe ich früh gelernt, genau hinzusehen, Zusammenhänge zu erkennen und Menschen nicht auf einzelne Symptome zu reduzieren.

Mit den Jahren verlagerte sich mein beruflicher Schwerpunkt immer stärker auf Kinder, Jugendliche und Familien. Besonders fasziniert hat mich dabei die Frage, weshalb Lernen bei manchen Kindern scheinbar selbstverständlich funktioniert, während andere trotz großer Anstrengung immer wieder an dieselben Grenzen stoßen.

Aus dieser Beschäftigung entwickelte sich mein heutiger Schwerpunkt: die Verbindung von Lerntherapie, Pädagogik, Beratung und Psychologie.

Ich habe mich unter anderem zur Diplomierten Legasthenie- und Dyskalkulietrainerin, Diplomierten Lerndidaktikerin und Mediendidaktikerin, individualpsychologischen Erziehungsberaterin, systemischen Therapeutin, Begabungspädagogin und Beraterin für Hochsensibilität weitergebildet. Ergänzt wird dieser Weg durch meine Weiterbildung in klientenzentrierter Gesprächsführung nach Rogers.

Aktuell vertiefe ich meinen psychologischen Schwerpunkt zusätzlich im Rahmen meiner Vorbereitung auf die Heilpraktikerüberprüfung, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie. Dabei beschäftige ich mich intensiv mit Psychologie, Psychopathologie, psychischer Gesundheit und diagnostischen Zusammenhängen.

Diese zusätzliche Perspektive ist auch für meine Arbeit mit Kindern besonders wertvoll. Denn Konzentrationsprobleme, Lernblockaden, Schulvermeidung, Ängste oder ein deutlicher Leistungsabfall können sehr unterschiedliche Hintergründe haben. Nicht alles, was sich beim Lernen zeigt, hat seine Ursache auch dort.

Bis zur Erteilung einer entsprechenden Heilpraktikererlaubnis ersetzt meine Arbeit selbstverständlich keine heilkundliche psychotherapeutische Diagnostik oder Behandlung. Wo ich Hinweise sehe, die über den lerntherapeutischen Bereich hinausgehen, gehört es für mich zu verantwortungsvoller Arbeit, dies anzusprechen und gegebenenfalls eine entsprechende fachliche Abklärung zu empfehlen.

Mein Blick auf Lerntherapie

All diese unterschiedlichen Bereiche haben meinen Blick auf Kinder und Lernen geprägt.

Ich möchte ein Kind nicht auf eine Diagnose, eine Schulnote oder seine Schwierigkeiten reduzieren. Und ich glaube nicht daran, dass ein Kind, das bereits lange kämpft, einfach nur noch mehr üben muss.

Manchmal fehlen fachliche Grundlagen. Manchmal braucht es eine andere Lernstrategie. Manchmal haben wiederholte Misserfolge dazu geführt, dass ein Kind kaum noch an sich glaubt. Und manchmal ist ein Kind innerlich so angespannt, dass Lernen in diesem Moment kaum möglich ist.

Deshalb gehören für mich fachliche Förderung, Beziehung, emotionale Sicherheit und ein genauer Blick auf die individuellen Lernvoraussetzungen zusammen.

Mein wichtigster Grundsatz lautet:

Erst Sicherheit – dann Strategie.

Aus dieser Haltung ist auch mein eigenes, geschütztes lerntherapeutisches Konzept NWBES-LT® entstanden.

Es verbindet meine unterschiedlichen fachlichen Perspektiven und richtet den Blick nicht ausschließlich darauf, was ein Kind lernen soll, sondern ebenso darauf, unter welchen Bedingungen dieses Kind überhaupt gut lernen kann.

Was ich Kindern mitgeben möchte

Bei Kopfgefühl soll kein Kind das Gefühl bekommen, noch eine weitere Person überzeugen zu müssen, dass es sich „mehr anstrengt“.

Ich möchte herausfinden, was bereits gelingt, wo die eigentlichen Stolpersteine liegen und wie wir von dort aus gemeinsam weitergehen können.

Kinder dürfen bei mir Fehler machen. Sie dürfen etwas nicht wissen. Sie dürfen skeptisch sein, ausprobieren, Fragen stellen und in ihrem eigenen Tempo Fortschritte machen.

Denn am Ende geht es für mich um weit mehr als bessere Noten.

Es geht darum, dass ein Kind irgendwann wieder sagen kann:

„Ich kann das vielleicht doch.“

Und genau dort beginnt für mich nachhaltige Lerntherapie.

Kopfgefühl – Mobile Lerntherapie
Hintergasse 21
76865 Rohrbach

Telefon/Whats-App: 0160-92221904
E-Mail: kopfgefuehl-lerntherapie@gmx.de

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